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Früh gestartet, gemeinsam entwickelt: voize im Pflegealltag der Evangelischen Altenheimat

Die Evangelische Altenheimat ist die erste Pflegeeinrichtung in Deutschland, die voize im Alltag eingesetzt hat. Bereits Ende 2020, mitten in der Corona-Pandemie, brachte Gabriele Blume, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin der Evangelischen Altenheimat gGmbH, das Thema Sprachdokumentation bewusst ins Unternehmen ein. Heute ist voize flächendeckend im Einsatz. Über 4 Millionen Dokumentationseinträge wurden inzwischen mit voize erstellt.

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„Wir wollten es ausprobieren. Heute möchten wir voize im Alltag nicht mehr missen“

Gemeinsam mit Pflegedienstleiter Dominic Oberhuber und seinem Team wurde voize von Beginn an praxisnah getestet, kritisch begleitet und kontinuierlich weiterentwickelt. Viele Funktionen entstanden direkt aus dem Pflegealltag heraus.Im Gespräch berichtet Gabriele Blume gemeinsam mit Dominic Oberhuber, wie es zu der frühen Entscheidung kam, warum Nähe zur Praxis entscheidend war und was sich im Pflegealltag konkret verändert hat.

„Ich kam von der Veranstaltung zurück und wusste, das wollen wir ausprobieren“

Maja Löwedey: Frau Blume, Sie waren sehr früh mit voize unterwegs. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Gabriele Blume:  Ich habe Marcel und Fabio auf einem Fachtag erlebt, mitten im Corona-Jahr. Das Produkt war damals noch sehr rudimentär. Es ging eigentlich nur darum, einfache Daten per Sprache aufzunehmen.

Aber ich fand die beiden unglaublich authentisch. Neugierig, offen, kompetent. Und ich habe gemerkt, da steckt Potenzial drin. Gleichzeitig war ich in einer Phase, in der ich dringend etwas gesucht habe, das unseren Mitarbeitenden wieder Lust macht, nach vorne zu schauen. Wir waren mitten in der Corona-Pandemie.

Ich kam von der Veranstaltung zurück und wusste: Das will ich ausprobieren.

„Wir haben etwas angesprochen und am nächsten Tag war es da“

Maja Löwedey: Herr Oberhuber, wie haben Sie diese ersten Schritte in der Praxis erlebt?

Dominic Oberhuber:
Sehr direkt. Wir haben über Dinge gesprochen und am nächsten Tag war etwas da. Das kennt man in der Pflege so eigentlich nicht.

Normalerweise bohrt man sehr dicke Bretter, bis sich überhaupt etwas bewegt. Hier war es so: Feedback geben und am nächsten Tag konnte man es nutzen. Das hat die Mitarbeitenden extrem abgeholt.

Dokumentation unterwegs, weniger Papier, mehr Überblick

Maja: Was waren damals konkrete Themen aus dem Pflegealltag?

Dominic Oberhuber:
Zum Beispiel Vitalzeichen unterwegs dokumentieren oder Maßnahmen direkt erfassen. Später kam dann die Frage: Warum kann ich nicht direkt am Bewohnerbett nachschauen, was zuletzt dokumentiert wurde? Trinkmengen, Bewegungen, Medikation.

Das waren alles Anforderungen aus der Praxis heraus. Und die Entwicklung hat dann sehr schnell Fahrt aufgenommen.

Gabriele Blume:
Man darf auch nicht vergessen, das war Ende 2020. Wir waren tatsächlich eine der ersten Einrichtungen, die voize genutzt haben. Marcel und Fabio haben erst einmal geschaut: Was brauchen Pflegekräfte eigentlich wirklich?

„Sie sind mit in die Pflege gegangen“

Maja: Was hat es aus Ihrer Sicht ausgemacht, dass die Gründer selbst vor Ort waren?

Gabriele Blume:
Das war ein ganz entscheidender Punkt. Wir hatten zwar eine Idee, was ein Produkt sein könnte. Aber nicht, wo im Alltag wirklich Unterstützung gebraucht wird. Dass die Entwickler mit in die Pflege gegangen sind und die Prozesse gesehen haben, das war enorm wichtig.

Dominic Oberhuber:
Das haben auch die Mitarbeitenden sofort gemerkt. Das war kein theoretisches Projekt. Die Entwickler haben gesehen, wie unser Alltag wirklich aussieht. Wo es hakt, wo Zeit verloren geht.

„Das war mitten in Corona auch ein Signal“

Maja: Welche Rolle spielte die Situation während der Pandemie?

Gabriele Blume:
Eine große. Ich wollte den Mitarbeitenden etwas geben, das inspiriert. Etwas, womit man sich beschäftigen kann, das nicht nur Belastung ist. Innovation kann auch psychologisch entlasten. Und genau das hat voize in dieser Zeit getan. Die Entlastung hält bis heute an.

Ein Meilenstein: die Schnittstelle zu Connext Vivendi

Maja: Gab es später einen Punkt, der für die weitere Entwicklung besonders wichtig war?

Gabriele Blume: Ganz klar die Schnittstelle zu Connext Vivendi. Peter Oberdörfer und ich waren sehr eng in die Gespräche eingebunden und haben mitverhandelt. Dass die Systeme heute miteinander kommunizieren, darauf bin ich ehrlich gesagt ein bisschen stolz.

Das ist ein großer Meilenstein für die gesamte Pflegebranche. Solche Integrationen und Schnittstellen sind enorm wichtig für Innovation und Digitalisierung in der Pflege.

Dominic Oberhuber:
Für uns war wichtig, dass nicht nur Daten ins System reingehen, sondern dass wir Informationen auch wieder rausbekommen. Direkt am Bewohnerbett, ohne Umwege. Das ist gelungen.

„Wir haben heute kein Papier mehr im Haus“

Maja: Was hat sich dadurch konkret im Pflegealltag verändert?

Dominic Oberhuber:
Wir haben kein Papier mehr im Haus. Keine Trinkprotokolle an der Wand, keine Bewegungspläne auf Zetteln. Alles ist zentral und jederzeit nachvollziehbar.

Auch der Nachtdienst kann nach einem Schichtwechsel sofort sehen, was vorher passiert ist. Wie ein Bewohner gelagert wurde, was er getrunken hat, welche Medikation er hatte. Das spart Zeit. Und diese Zeit haben wir für die Bewohnerinnen und Bewohner.

„Bodenständig trotz Wachstum“

Maja Löwedey: Wie nehmen Sie die Entwicklung der letzten Jahre wahr?

Gabriele Blume:
Mit großem Respekt. Innerhalb weniger Jahre hat sich bei voize viel entwickelt. Und trotzdem sind die Gründer bodenständig geblieben und nah an der Pflege.

Dominic Oberhuber:
Ausschließlich positiv. Sie hören weiter zu und voize ist weiterhin wirklich für die Pflege gemacht.

Maja Löwedey: Und wie kommt voize bei neuen Mitarbeitenden an?

Gabriele Blume:
Wir nutzen voize aktiv in unseren Recruitingmaßnahmen, weil wir innovativ sind und das auch zeigen wollen. Für viele Bewerberinnen und Bewerber ist das heute ein echtes Thema. Sie fragen danach, wie dokumentiert wird, wie digital wir arbeiten und ob Prozesse den Alltag wirklich erleichtern.

voize ist dabei etwas sehr Konkretes. Es zeigt, dass wir moderne Arbeitsweisen ernst nehmen und nicht nur darüber sprechen. Gerade im Fachkräftemangel ist das wichtig, weil Pflegekräfte sehr genau hinschauen, unter welchen Bedingungen sie arbeiten.

Fazit

Die Erfahrungen der Evangelischen Altenheimat zeigen, wie digitale Lösungen in der Pflege nachhaltig wirken können, wenn sie frühzeitig, praxisnah und gemeinsam mit den Teams eingeführt werden. voize wurde nicht als fertiges Produkt ausgerollt, sondern entwickelte sich in enger Zusammenarbeit mit Pflegekräften und Führung über mehrere Jahre hinweg weiter.

Heute profitieren Mitarbeitende von weniger Papier, klaren Prozessen und spürbarer Entlastung im Alltag. Gleichzeitig stärkt der Einsatz von voize die Attraktivität als Arbeitgeber und unterstützt die Einrichtung dabei, Pflege zukunftsfähig zu gestalten.

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